Ein Kupferüberschuss wird über Generationen weitergegeben ‒ deine Symptome sind älter als du
Dieses Bild zeigt den steigenden Gehalt an akkumulierten bionuverfügbaren Kupfer bei der Geburt an. Kinder werden in jeder Generation mit mehr Kupfer im Gewebe geboren, als die Gneration davor.
Vielleicht hat deine Kupferproblematik nie wirklich bei dir angefangen...
Es gibt Frauen, die sich seit ihrer Pubertät fragen: „Was ist eigentlich mit mir los?" Schon mit fünfzehn extreme Pickel, die andere nicht hatten. Die Stimmungstiefs vor jeder Periode, die mehr waren als nur Launen. Ständig Schmerzen bei der Periode und eine Müdigkeit, die den ganzen Tag einnimmt und gleichzeitig abends Schlafprobleme, obwohl man doch so müde war den ganzen Tag...
Und beim Arzt heißt es dann: „Das liegt an der Pubertät., das wird mit Mitte zwanzig schon besser. Oder wir setzen dich auf die Pille, die wird das regulieren."
Vielleicht hast du irgendwann in einem Gespräch mit deiner Mutter gemerkt: Auch sie hatte im laufe ihres Lebens mit verschiedenen Beschwerden zu tun: Periodenschmerzen, Akne, Energielosigkeit, Wochenbettdepression, Verdauungsbeschwerden etc. Erst könnte es so wirken, als wenn diese Symptome nichts mit deinen eigenen zu tun haben, doch umso genauer man hinschaut, desto mehr merkt man, dass sie alle den selben Nenner haben: Kupfer bzw. ein Mineralienungleichgewicht.
Was viele Frauen nicht wissen: Eine Kupferberlastung und auch viel andere Schwermetalle und Toxine werden über die Plazenta an das Baby weitergegeben. So dass viele Beschwerden einfach von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Was du schon in der Gebärmutter mitbekommen hast
Lange bevor du auf der Welt warst, hatte dein Mineralhaushalt schon einen Startwert. Während dich deine Mutter neun Monate lang in sich getragen hat, hat sie dich nicht nur mit Eisen, Zink und Magnesium versorgt, also mit dem, was du zum Wachsen brauchst. Sie hat dir auch das mitgegeben, was sie selbst zu viel hatte, bzw. was bei ihr aus der Balance war: Schwermetalle wie Quecksilber oder Blei, verschiedene Toxine und Kupfer.
Kupfer wird über die Plazenta sehr gut weitergereicht, weil das ungeborene Kind Kupfer für seine Entwicklung dringend braucht. Aber wenn der Speicher der Mutter randvoll ist, wenn ihr Ceruloplasmin, also das Trägerprotein, das Kupfer überhaupt nutzbar macht, schon nicht mehr richtig arbeitet, dann bekommt das Kind mehr Kupfer mit, als es eigentlich sollte. Es startet ins Leben nicht bei null, sondern auf einem erhöhten Level.
Das ist keine Anklage an deine Mutter. Sie hat ihren Kupferzustand genauso wenig „verschuldet" wie du deinen. Sie hat ihn von ihrer Mutter bekommen, und die wiederum von ihrer. Es ist eine leise Kette, die sich über Generationen aufschaukelt. Die steigenden Kupferwerte in jeder Generation sind eines der größten Gesundheitlichen Herausforderungen unserer heutigen Zeit. Das Problem ist, dass dies ein Problem ist, welches noch nicht vielen Leuten bekannt ist und so wird das Kupfer bzw. die anderen Toxine immer weitergegeben.
Warum gerade die letzten Generationen so viel Kupfer mitschleppen
Wenn man die letzten siebzig, achtzig Jahre anschaut, wird klar, warum diese Kupferlast bei vielen Frauen heute so deutlich sichtbar wird. Die Mütter und Großmütter unserer Generation haben mehrere Dinge erlebt, die ihren Kupferspeicher nach oben getrieben haben.
Die Pille, die oft über viele Jahre genommen wurde, drückt Kupfer im Körper nach oben. Östrogen hält Kupfer im Gewebe fest, Kupfer wiederum verstärkt Östrogen. Die Kupferspirale verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Eine vegetarisch/vegan geprägte Ernährung der letzten Jahrzehnte hat viele Frauen mit kupferreichen Lebensmitteln wie Nüssen, Hülsenfrüchten, Schokolade und Vollkorn gefüttert, während Zink-Quellen wie hochwertiges Fleisch und Eier seltener auf den Teller kamen. Dauerstress und überforderte Nebennieren senken Ceruloplasmin und sorgen dafür, dass Kupfer im Gewebe gespeichert wird, statt sauber genutzt zu werden. Dazu kommen Kupferleitungen im Haus, die zunehmende Nutzung von Pestizide auf dem Acker und Schwermetallbelastungen wie Quecksilber aus alten Zahnfüllungen, die das Kupferbild zusätzlich verzerren. Und ein nicht zu vernachlässigender Faktor: Unser Stresspegal steigt immer mehr seit den letzten Generationen an, und Stress sorgt generell dafür, dass die Mineralien auch dem Gleichgewicht kommen, was eine Kupfertoxizität befeuert.
Was sich daraus über Jahrzehnte aufgebaut hat, ist nicht das Kupferproblem einer einzelnen Frau. Es ist eine kollektive Verschiebung, die jede Mutter ein Stück weiter an ihr Kind weitergegeben hat.
Warum sich das geerbte Kupfer gerade jetzt meldet
Viele Frauen erleben, dass die geerbte Kupferlast sich erst in bestimmten Lebensphasen richtig auspackt. In der Pubertät, wenn die Hormone hochfahren und der Körper plötzlich viel von dem nutzen muss, was bisher still im Gewebe lag. Beim Beginn der Pille, der den Kupferspiegel noch einmal nach oben drückt. Nach dem Absetzen der Pille, wenn der Körper überhaupt erst „bemerkt", wie hoch der Speicher ist. In der Schwangerschaft und im Wochenbett, wenn der Hormonhaushalt sich neu sortiert und Kupfer freigesetzt wird oder auch in schwierigen und herausfordernden Lebensphasen.
In diesen Phasen meldet sich der ererbte (+ der neu erworbene) Anteil oft besonders laut. Innere Unruhe, die scheinbar aus dem Nichts kommt. Stimmungsschwankungen, die du dir nicht erklären kannst. Hartnäckige Hautprobleme. Haare, die ausfallen. Eine Erschöpfung, die nach den klassischen Tipps nicht weggeht. Schilddrüsenunterfunktionssignale, die noch nicht im Blutbild auftauchen.
Das ist nicht „eingebildet" und auch nicht „typisch Frau". Das sind Probleme in deiner Biochemie, die viel älter sind als du selbst.
Warum weniger Kupfer essen die Sache nicht klärt
An dieser Stelle landen viele Frauen in einer Falle. Sie hören vom Thema Kupferüberschuss und versuchen entweder, kupferreiche Lebensmittel komplett wegzulassen, oder sie nehmen hoch dosiert Zink, um das Kupfer „auszuleiten". Manchmal fühlt sich das kurz besser an, aber noch öfter wird es danach noch schlimmer. Die innere Unruhe steigt, die Haut blüht auf, der Schlaf und die Erholung werden wieder schlechter.
Der Grund ist: Beim Kupfer geht es fast nie um die reine Menge. Es geht um die Bioverfügbarkeit. Dein Körper braucht funktionierendes Ceruloplasmin, also das Trägerprotein, das Kupfer dahin bringt, wo es hingehört. Er braucht ausreichend Vitamin A, Magnesium und gesunde Nebennieren, damit Ceruloplasmin überhaupt gebildet werden kann. Solange diese Ebene nicht stimmt, wandert das Kupfer (bionUNverfügbar) weiter ins Gewebe und macht dort Lärm, statt seine eigentliche Arbeit zu erledigen.
Genau deshalb hilft bei generationsbedingtem Kupfer (was bei fast jedem der Fall ist) kein „mach mehr von X, weniger von Y", sondern ein ehrlicher Blick auf das gesamte Mineralumfeld und auf die Geschichte dahinter.
Du bist die, die diese Kette sehen kann
Vielleicht ist das der wichtigste Satz dieses Artikels: Du hast diesen Kupferspeicher nicht ausgesucht. Du hast ihn mitbekommen. Aber du bist die Erste in dieser Linie, die ihn überhaupt erkennen kann (zB durch diesen Artikel und meine Arbeit).
Eine Haarmineralanalyse macht sichtbar, wie dein Mineralhaushalt heute aussieht. Sie zeigt, ob Kupfer im Gewebe sitzt. In welchem Verhältnis es zu Zink, Eisen, Magnesium und Calcium steht. Ob deine Nebennieren noch genug Kraft haben, um Ceruloplasmin sauber zu bilden. Ob Schwermetalle das Bild zusätzlich verzerren. Was als „mein Stress" daherkommt und was eigentlich aus dem Gewebe deiner eigenen Geschichte stammt. Ein Blutbild kann dir diese Werte nicht anzeigen, denn dein Körper holt biounverfügbares Kupfer so schnell wie Möglich aus dem Blut raus und lagert es im Gewebe zwischen. Ein Bluttest kann nicht anzeigen, was im Gewebe gespeichert ist - das kann nur eine Haarmineralanalyse.
Aus diesem Blick entsteht ein Weg, der nicht gegen deine Mutter und auch nicht gegen deinen Körper geht. Sondern mit ihm. Nähren, ausgleichen, regulieren. Stück für Stück das auflösen, was sich über Generationen aufgeschichtet hat. Damit du dich selbst leichter spürst. Und damit deine Tochter, falls du eine bekommst, mit einem leichteren Rucksack startet als du.
Du erkennst dich in diesem Artikel wieder?
Dann ist mein kostenloses Webinar genau der richtige nächste Schritt für dich. Ich zeige dir dort, wie Kupfer über Generationen weitergegeben wird, wie du den ererbten Anteil von deinem heutigen Lebensstil unterscheiden kannst und welchen Ansatz ich selbst und viele Frauen, die ich begleite, genutzt haben, um genau diese Ursachen gezielt anzugehen.
Oder bewirb dich direkt auf ein kostenloses Erstgespräch mit mir. Gemeinsam schauen wir uns deine Situation an und ich zeige dir, welche konkreten nächsten Schritte für dich Sinn ergeben.
Den Link findest du in der Beschreibung - ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.
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Wenn du nach diesem Beitrag das Gefühl hast, dass Kupferüberschuss-Symptome bei dir eine Rolle spielen könnten, dann lohnt sich ein genauer Blick. Viele Frauen finden über das Thema Kupferüberschuss zum ersten Mal eine Erklärung für ihre Beschwerden. Die Verbindung zwischen Kupfer, Hormonen und Pille, das Kupfer-Zink-Verhältnis und das, was eine Haarmineralanalyse über Kupfer im Körper zeigt, sind keine Randthemen. Sie sind oft genau der Punkt, an dem sich entscheidet, ob du in deine Kraft zurückkommst oder weiter im Nebel suchst.
Beitrag von Elina Schwarz | Green Healing - Ernährungsberatung & ganzheitliche Hormongesundheit